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Wohnflächen-Bedarfsrechner: Wie viel Wohnfläche Sie brauchen

Raumprogramm und Wohnflächenspanne aus Haushaltsgröße, Homeoffice, Gäste und Barrierefreiheit berechnen – mit Anrechnung von Dachschrägen nach WoFlV.

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Rechner

Wohnflächen-Bedarfsrechner: Wie viel Wohnfläche Sie brauchen

Raumprogramm und Wohnflächenspanne aus Haushaltsgröße, Homeoffice, Gäste und Barrierefreiheit berechnen – mit Anrechnung von Dachschrägen nach WoFlV.

Ihr Raumprogramm und Flächenbedarf

Zimmer (Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräume)
5
Zimmer- und Funktionsflächen
108–151 m²
Flur, Diele und Treppe10 % bis 15 % der Zimmerflächen
11–23 m²
Wohnfläche gesamt
119–174 m²
Zusätzliche Nutzfläche (Technik)zählt nicht zur Wohnfläche
4–8 m²
  • ⚠ Die Spannen sind redaktionelle Richtwerte für die erste Planung, keine Normmaße; der Entwurf des Planungsbüros entscheidet.
Raumprogramm im Einzelnen
RaumAnzahlFläche je RaumLage
Wohnen, Essen und Kochenmit Zuschlag je weiterer Person143–57 m²EG
Elternschlafzimmer114–18 m²OG
Kinderzimmergleich groß planen, damit später kein Zimmertausch nötig ist212–16 m²OG
Arbeitszimmermit Tür, damit Videokonferenzen und Familie sich nicht stören18–12 m²frei wählbar
Bad18–12 m²OG
Gäste-WC12–4 m²EG
HauswirtschaftsraumWaschen, Trocknen, Vorräte – entlastet Küche und Bad16–10 m²EG
Abstellraum13–6 m²frei wählbar
TechnikraumNutzfläche: Heizung, Lüftung, Hausanschlüsse – zählt nicht zur Wohnfläche14–8 m²EG

Dieser Rechner liefert ein Raumprogramm mit Flächenspannen, keinen Grundriss. Den Entwurf erstellt Ihr Planungsbüro oder der Anbieter auf Basis dieser Liste.

Parameter und Quellen dieser Rechnung
  • Wohnen, Essen und Kochen (bis zwei Personen): 35–45 m² – Quelle, Stand – (Annahme, in Prüfung)
  • Zuschlag Wohnbereich je weiterer Person: 4–6 m² – Quelle, Stand – (Annahme, in Prüfung)
  • Elternschlafzimmer: 14–18 m² – Quelle, Stand – (Annahme, in Prüfung)
  • Schlafzimmer je weiterem Erwachsenen: 12–16 m² – Quelle, Stand – (Annahme, in Prüfung)
  • Kinderzimmer je Kind: 12–16 m² – Quelle, Stand – (Annahme, in Prüfung)
  • Arbeitszimmer je Arbeitsplatz: 8–12 m² – Quelle, Stand – (Annahme, in Prüfung)
  • Gästezimmer: 10–14 m² – Quelle, Stand – (Annahme, in Prüfung)
  • Hauswirtschaftsraum: 6–10 m² – Quelle, Stand – (Annahme, in Prüfung)
  • Bad: 8–12 m² – Quelle, Stand – (Annahme, in Prüfung)
  • Zweites Bad oder Duschbad: 4–6 m² – Quelle, Stand – (Annahme, in Prüfung)
  • Gäste-WC: 2–4 m² – Quelle, Stand – (Annahme, in Prüfung)
  • Abstellraum: 3–6 m² – Quelle, Stand – (Annahme, in Prüfung)
  • Technikraum (Nutzfläche): 4–8 m² – Quelle, Stand – (Annahme, in Prüfung)
  • Zuschlag barrierefreies Schlafzimmer (Bewegungsflächen): 2–4 m² – Quelle, Stand – (Annahme, in Prüfung)
  • Zuschlag barrierefreies Bad (bodengleiche Dusche): 2–4 m² – Quelle, Stand – (Annahme, in Prüfung)
  • Flur, Diele und Treppe (Anteil der Zimmerflächen): 10–15 % – Quelle, Stand – (Annahme, in Prüfung)
  • Wohnflächenverordnung: Anrechnung bei lichter Höhe von 1 m bis unter 2 m: 50 % – Quelle, Stand 30.10.2026

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Kurz gesagt

Wie viel Wohnfläche brauche ich für mein Haus?

Der Flächenbedarf folgt aus dem Raumprogramm: Wer im Haushalt lebt, wie viele Arbeitsplätze, Bäder und Nebenräume gebraucht werden und ob ein Schlafzimmer barrierefrei im Erdgeschoss liegen soll. Der Rechner oben baut aus Ihren Angaben die Liste der Räume, hinterlegt je Raum eine Flächenspanne und summiert sie samt Flur und Treppe zu einer Gesamtspanne. Für Dachgeschosse berücksichtigt er die Anrechnung nach Wohnflächenverordnung: Flächen mit lichter Höhe zwischen einem und zwei Metern zählen nur zu 50 %[gesetze-im-internet.de, 30.10.2026].

So lesen Sie das Ergebnis

Die Zimmerzahl zählt Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräume – so, wie Anbieter und Inserate Häuser beschreiben. Die Zimmer- und Funktionsflächen sind die Summe aller Räume, die zur Wohnfläche gehören, einschließlich Bad, Gäste-WC, Hauswirtschafts- und Abstellraum. Dazu kommt ein Anteil für Flur, Diele und Treppe; zusammen ergibt das die Wohnflächenspanne. Der Technikraum wird getrennt als Nutzfläche ausgewiesen, weil er bei der Wohnfläche nicht mitzählt, im Entwurf aber Platz braucht. Die Tabelle darunter listet jeden Raum mit Anzahl, Spanne und sinnvoller Lage im Haus.

Die untere Grenze der Spanne beschreibt ein kompaktes, die obere ein großzügiges Haus mit denselben Räumen. Wer bewusst am unteren Ende plant, findet Planungsregeln und Grundstücksfragen im Ratgeber kompaktes Haus mit kleinem Raumprogramm planen. Welche Seite der Spanne Sie wählen, entscheidet vor allem das Budget: Mit dem Hausbau-Budget-Rechner sehen Sie, welches Baubudget Ihr Einkommen trägt, und im Ratgeber Hausbau-Budget nach Einkommen, wie sich das auf Haus und Grundstück verteilt. Wer eine zweite Wohneinheit für Eltern oder zur Vermietung plant, rechnet deren Räume separat – wie, erklärt Einliegerwohnung bauen.

Was der Rechner ist – und was nicht

Der Rechner ist ein Raumprogramm-Werkzeug, keine Grundriss-Software. Er zeichnet nichts und ordnet keine Räume an; er liefert die Liste, mit der Sie ins erste Planungsgespräch gehen und Angebote vergleichbar machen. Das Raumprogramm ist dabei die wichtigste Vorarbeit für den Entwurf: Jeder Raum, der später fehlt, kostet Umplanung; jeder Raum, der nie genutzt wird, kostet dauerhaft Fläche, Heizung und Geld.

Methodik und Parameter

  • Raumprogramm: Wohnen, Essen und Kochen als ein Bereich mit Zuschlag je Person ab der dritten; ein Elternschlafzimmer, je weiterem Erwachsenen ein Schlafzimmer, je Kind ein Kinderzimmer, je Arbeitsplatz ein Arbeitszimmer; Gästezimmer, Hauswirtschaftsraum und zweites Bad nur auf Wunsch; Bad, Gäste-WC, Abstellraum und Technikraum immer.
  • Barrierefreies Erdgeschoss-Schlafzimmer: Schlafzimmer und Bad wandern ins Erdgeschoss und erhalten einen Zuschlag für Bewegungsflächen und bodengleiche Dusche.
  • Verkehrsfläche: Flur, Diele und Treppe als prozentualer Anteil der Zimmerflächen.
  • Dachschrägen: Grundfläche mit lichter Höhe von einem Meter bis unter zwei Metern wird mit dem Anteil aus der Wohnflächenverordnung angerechnet; der Rest zählt nicht zur Wohnfläche.
  • Alle Flächenspannen je Raum sind redaktionelle Annahmen und in der Parameter-Liste des Rechners als solche gekennzeichnet – es gibt dafür keine amtlichen Normwerte, und wir behaupten keine. Die Regeln des Registers stehen in der Methodik.

Parameter des Rechners

Parameter Wert
Wohnflächenverordnung: Anrechnung bei lichter Höhe von einem Meter bis unter zwei Metern 50 %
Flächenspannen je Raum, Zuschläge und Verkehrsflächenanteil redaktionelle Annahmen, siehe Parameter-Liste im Rechner

Grenzen des Rechners

Der Rechner kennt weder Ihr Grundstück noch die örtliche Bebauungsvorgabe, und er bewertet keine Grundrissqualität. Bauweise, Haustyp und Geschosszahl verändern, wie viel Grundfläche für dieselbe Wohnfläche nötig ist. Ob Ihr Raumprogramm zu Budget und Grundstück passt, klärt die Ersteinschätzung im Hausbau-Check.

Häufige Fragen

Ist der Wohnflächen-Bedarfsrechner eine Grundriss-Software?
Nein. Er erstellt ein Raumprogramm, also die Liste der Räume mit Flächenspannen, als Grundlage für das Gespräch mit Planungsbüro oder Anbieter. Zeichnen und anordnen übernimmt der Entwurf.
Woher kommen die Flächenspannen je Raum?
Es sind redaktionelle Richtwerte für die erste Planung, keine Normmaße. Jede Spanne steht in der Parameter-Liste des Rechners ausdrücklich als Annahme und kann vom Entwurf abweichen.
Zählt das Dachgeschoss voll zur Wohnfläche?
Nicht automatisch. Nach der Wohnflächenverordnung werden Grundflächen unter Dachschrägen je nach lichter Höhe nur anteilig oder gar nicht angerechnet. Der Rechner zeigt den anrechenbaren Teil, wenn Sie die Dachschrägenfläche eintragen.
Gilt der Rechner auch für Österreich und die Schweiz?
Das Raumprogramm ja, die Anrechnungsregel für Dachschrägen nicht: Sie stammt aus der deutschen Wohnflächenverordnung. In Österreich und der Schweiz gelten eigene Berechnungsregeln, die wir in den Länderratgebern beschreiben.

Quellen

  1. Wohnflächenverordnung (WoFlV) vom 25.11.2003, § 4 (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 30.10.2026

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