Hausbau im deutschsprachigen Raum – Land für Land richtig geplant.

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Haus bauen in Deutschland: Planung Schritt für Schritt

Haus bauen in Deutschland: Phasen, Kostenlogik, Förderhebel und Zeitplan – mit Länder-Vergleich DE/AT/CH/LU/LI und Rechenweg aus geprüften Fakten.

Stand:

Zwei neu gebaute kubische Einfamilienhäuser mit rotbrauner Klinkerfassade auf einem noch unbegrünten Grundstück
Neubaugebiet Efferen-West (Hürth): Kurz nach dem Einzug fehlen Garten und Außenanlagen oft noch – ein Posten, den viele Budgets unterschätzen.Foto: Geolina163, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Inhalt dieser Seite12 Abschnitte

Kurz gesagt

Wie plant man den Hausbau in Deutschland richtig?

Ein Haus bauen Sie in Deutschland in sechs Phasen: Budget und Finanzierung, Grundstück, Planung und Vertrag, Förderantrag und Bauantrag, Bauphase, Abnahme und Einzug. Die Reihenfolge ist wichtiger als jede Einzelentscheidung – der KfW-Förderantrag muss gestellt sein, bevor Sie einen Werkvertrag ohne aufschiebende Bedingung unterschreiben, das Grundstück muss zum Haus passen und nicht umgekehrt. Das Umfeld im Herbst 2026: Der Marktrichtwert für zehn Jahre Sollzinsbindung liegt bei 4,42 %[interhyp.de, 30.10.2026], die Baupreise für Wohngebäude stiegen binnen Jahresfrist um +5,5 %[destatis.de, 30.10.2026], und die Zahl der genehmigten Wohnungen in Einfamilienhäusern wuchs von Januar bis August um +7,8 %[destatis.de, 30.10.2026]. Diese Seite ist der Einstieg in die Säule „Haus bauen“ mit vertiefenden Ratgebern zu jeder Phase.

Das Wichtigste in Kürze

  • Budget zuerst. Die tragbare Rate bestimmt das Haus, nicht umgekehrt. Der Hausbau-Budget-Rechner liefert den Rahmen mit aktuellen Zinsen aus dem Fakten-Register.
  • Nebenkosten sind Eigenkapital. Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Baunebenkosten beleiht keine Bank; der Grunderwerbsteuersatz reicht je Bundesland von 3,5 % bis 6,5 %.
  • Förderung vor Vertrag. KfW-Kredite für den Neubau setzen den Antrag vor Vorhabensbeginn voraus – ein ohne aufschiebende Bedingung unterschriebener Werkvertrag über das Haus zählt bereits als Beginn.
  • Grundstück prüfen, bevor das Haus gewählt wird. Bebauungsplan, Baugrund und Erschließung legen fest, was überhaupt gebaut werden darf.
  • Bauweise und Bauzeit hängen zusammen. Vorgefertigte Bauweisen verkürzen die Zeit auf der Baustelle, ändern aber nichts am Vorlauf für Finanzierung, Grundstück und Genehmigung.
  • Land für Land anders. Dieselben Fragen werden in Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein nach anderen Regeln beantwortet – die Länder-Tabelle unten zeigt die wichtigsten Unterschiede.

Die Lage im Herbst 2026: Mehr Genehmigungen, höhere Preise, stabiler Zins

Wer heute ein Haus plant, bewegt sich in einem Markt, der sich nach Jahren des Rückgangs wieder belebt. Von Januar bis August 2026 wurden laut Statistischem Bundesamt 169.400 Wohnungen[destatis.de, 30.10.2026] genehmigt; bei Einfamilienhäusern lag das Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei +7,8 %[destatis.de, 30.10.2026]. Gleichzeitig stiegen die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude im August 2026 um +5,5 %[destatis.de, 30.10.2026] gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Marktrichtwert für zehn Jahre Sollzinsbindung lag Mitte Oktober bei 4,42 %[interhyp.de, 30.10.2026]; eine getrennt erhobene Auswertung von Konditionsangeboten für Finanzierungen mit achtzig Prozent Beleihungsauslauf ergab Ende Oktober einen Effektivzins von 4,27 %[interhyp.de, 30.10.2026]. Beide Werte stammen aus unterschiedlichen Datengrundlagen und lassen sich nicht direkt gegeneinander verrechnen.

Der Wunsch nach Eigentum ist trotz dieser Rahmenbedingungen hoch: In der Wohntraumstudie 2026 des Vermittlers Interhyp – eine Unternehmensstudie, keine amtliche Erhebung – äußerten 68 %[interhyp.de, 30.10.2026] der befragten Mieterinnen und Mieter den Wunsch nach eigenen vier Wänden. Zwischen Wunsch und Grundstein liegt die Planung, und genau dafür ist diese Säule gebaut. Ob das Umfeld für Sie persönlich für einen Baustart spricht, ordnet der Ratgeber Richtiger Zeitpunkt zum Hausbau ein.

Die sechs Phasen des Hausbaus

  1. Budget und Finanzierung klären

    Haushaltsrechnung mit Puffer, Eigenkapital aufstellen, Nebenkosten davon abziehen, Finanzierungsbestätigung der Bank einholen. Erst jetzt steht fest, welche Preisklasse für Grundstück und Haus realistisch ist.

  2. Grundstück finden und prüfen

    Bebauungsplan oder Einfügungsgebot nach § 34 BauGB lesen, Bodengutachten beauftragen, Erschließungsstand und Altlasten klären, Kaufvertrag getrennt vom Hausvertrag beurkunden lassen.

  3. Haus planen und Vertrag schließen

    Bauweise und Grundriss nach Lebensphase festlegen, Bau- und Leistungsbeschreibung vollständig prüfen, Festpreisbindung, Bauzeitenplan und Zahlungsplan nach Baufortschritt vereinbaren.

  4. Förderung beantragen und Bauantrag stellen

    KfW-Antrag über die Hausbank vor Vorhabensbeginn mit Energieeffizienz-Experten, danach Bauantrag oder Genehmigungsfreistellung durch die bauvorlageberechtigte Person.

  5. Bauphase begleiten

    Erdarbeiten, Bodenplatte oder Keller, Rohbau oder Montage, Ausbau. Baubegleitende Qualitätskontrolle durch einen unabhängigen Sachverständigen, Bautagebuch führen, Nachträge schriftlich.

  6. Abnahme, Einzug, Gewährleistung

    Förmliche Abnahme mit Mängelprotokoll, Restzahlung erst nach Abnahme, Dokumentation für Gewährleistung, Fertigstellungsanzeige an die Behörde, Förderverwendungsnachweis an die Bank.

Jede Phase hat in dieser Säule eine eigene Seite. Den vollständigen Ablauf mit Fristen und Zuständigkeiten beschreibt Haus bauen Ablauf; was in jeder Phase konkret abzuhaken ist, die Hausbau-Checkliste.

Wegweiser durch die Säule „Haus bauen“

Ihre Frage Seite Was Sie dort bekommen
In welcher Reihenfolge läuft der Hausbau? Ablauf Sechs Phasen mit Beteiligten, Fristenübersicht und Zahlungszeitpunkten
Was kostet ein Haus – und woher kommt die Zahl? Kosten Kostengruppen nach DIN 276, Grunderwerbsteuer je Bundesland, Rechenweg
Was darf ich nicht vergessen? Checkliste Sechs interaktive Phasen-Checklisten und Vertrags-Prüfpunkte
Neubau oder Bestand? Bauen oder kaufen Entscheidungsbaum, Steuer- und Fördervergleich
Jetzt bauen oder warten? Zeitpunkt Zinsen, Baupreise, Förderfenster mit Datum
Wie lange dauert das alles? Bauzeit Zeitachse je Phase, Genehmigungsfristen, was Verzögerung kostet
Was geht typischerweise schief? Fehler vermeiden Fehler-Kosten-Matrix nach Phase
Holz, Ziegel oder Beton? Bauweisen Vergleichstabelle, Entscheidungsbaum, Energie und Förderung
Wie viel Haus trägt mein Einkommen? Budget nach Einkommen Methode Rate → Darlehen → Budget, Einkommensstufen

Weitere Ratgeber

Planen und gestalten

Bevor der Grundriss steht, fallen Entscheidungen, die sich später kaum korrigieren lassen: wer plant, was das Grundstück zulässt und welche Gestalt das Haus bekommt.

Material, Technik und Nachhaltigkeit

Bauweise und Hülle bestimmen Energiebedarf, Bauzeit und Förderfähigkeit; die Haustechnik entscheidet über den Alltag im Haus.

Bauphase und Kosten im Griff

Kurz-Entscheidung: Bauen, kaufen oder vorbereiten?

Bevor Sie tiefer einsteigen, hilft ein schneller Test, ob der Hausbau überhaupt die richtige Spur ist.

  • Haben Sie Zugang zu einem Grundstück – gekauft, in Aussicht oder in der Familie?
    • Nein. Dann ist das Grundstück Ihr Engpass. Neubau bleibt möglich, aber Bestandskauf und kommunale Baulandprogramme gehören auf dieselbe Liste. Weiter mit Bauen oder kaufen.
    • Ja. Weiter.
  • Deckt Ihr Eigenkapital die Erwerbsnebenkosten des Grundstücks und die Baunebenkosten?
    • Nein. Vorbereiten statt bauen: Sparplan, Bausparvertrag oder Familiendarlehen. Wie viel Haus ein mittleres Einkommen trägt, zeigt Haus bauen mit mittlerem Einkommen.
    • Ja. Weiter.
  • Bleibt die Rate auch bei Elternzeit, Jobwechsel oder einem Zinsanstieg nach der Zinsbindung tragbar?
    • Nein. Kleiner planen, länger binden oder warten – alle drei Wege beschreibt der Zeitpunkt-Ratgeber.
    • Ja. Bauen – und zwar in der Reihenfolge des Steppers oben.

Kostenlogik: Rechenweg statt Pauschalzahl

Die häufigste Frage lautet „Was kostet ein Haus?“, und die ehrliche Antwort ist ein Rechenweg. Alle Eingangsgrößen stammen aus dem Fakten-Register; die Ergebnisse berechnen Sie mit Ihren Werten im Budget-Rechner.

Schritt 1 – Budget für Grundstück und Haus

Budget = tragbares Darlehen + Eigenkapital − Erwerbsnebenkosten − Baunebenkosten − Reserve

Schritt 2 – Erwerbsnebenkosten des Grundstücks

Erwerbsnebenkosten = Grundstückspreis × Grunderwerbsteuersatz des Bundeslandes + Notargebühr (2-fache Gebühr nach GNotKG) + Grundbuchgebühr (1-fache Gebühr nach GNotKG)

Der Grunderwerbsteuersatz ist die größte Stellschraube unter den Nebenkosten. Der gesetzliche Regelsatz nach § 11 GrEStG beträgt 3,5 %; Bayern wendet ihn unverändert an (3,5 %), Nordrhein-Westfalen erhebt 6,5 %. Beim gleichen Grundstückspreis beträgt der Unterschied also 6,5 % − 3,5 % des Kaufpreises. Alle Landessätze mit Quelle stehen auf der Kosten-Seite.

Schritt 3 – Bauwerkskosten

Bruttopreis des Hauses = Nettopreis + Nettopreis × 19 % Umsatzsteuer; Angebote in Deutschland sind in der Regel brutto ausgewiesen – prüfen Sie es trotzdem.

Dazu kommt das Preisrisiko während der Bauzeit: Ohne Festpreisbindung trägt der Bauherr die Entwicklung des Baupreisindex, der zuletzt um +5,5 % im Jahresvergleich stieg.

Schritt 4 – Förderung als Abzug vom Bankdarlehen

Bankdarlehen = Gesamtkosten − Eigenkapital − KfW-Kredit

Der Klimafreundliche Neubau (KfW 297/298) stellt in der Stufe Klimafreundliches Wohngebäude bis zu 100.000 €[kfw.de, 30.10.2026] je Wohneinheit bereit – ohne Einkommensgrenze. Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind und einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 90.000 €[kfw.de, 30.10.2026] (bei einem Kind) erreichen über Wohneigentum für Familien (KfW 300) einen höheren Rahmen; die Details stehen im Ratgeber Erstes Eigenheim für junge Familien und im Förder-Hub.

Recht und Energie: Was sich 2026 geändert hat

Seit 29.07.2026[gesetze-im-internet.de, 30.10.2026] gilt das Gebäudeenergiegesetz unter dem neuen Namen Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG). Für Bauherren bleibt die Logik gleich: Der Neubau muss einen energetischen Mindeststandard erfüllen, und die KfW-Förderstufen setzen darauf auf. Wer eine Förderung anstrebt, bindet den Energieeffizienz-Experten vor dem Entwurf ein, weil die Stufe die Gebäudehülle, die Technik und bei der QNG-Variante auch den Nachweis zu den Treibhausgasemissionen im Lebenszyklus bestimmt.

Für die Genehmigung gelten die Landesbauordnungen; welches Verfahren – Bauantrag, vereinfachtes Verfahren oder Genehmigungsfreistellung – für Ihr Vorhaben greift, hängt vom Bebauungsplan ab. Den Weg durch die Behörde beschreibt der Ratgeber zur Baugenehmigung.

Länder-Vergleich: Dieselbe Frage, andere Regeln

FertighausPlaner führt für Deutschland, Österreich, die Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein getrennte Hausbau-Säulen, weil sich die Regeln in jeder Phase unterscheiden. Die Tabelle zeigt die Unterschiede, die für die Planung am meisten Gewicht haben; jede Zahl ist ein geprüfter Registerwert.

Thema Deutschland Österreich Schweiz Luxemburg Liechtenstein
Genehmigung Baugenehmigung nach Landesbauordnung, teils Freistellung Baubewilligung mit Bauverhandlung Baubewilligung nach kantonalem Baugesetz, Baugesuch mit Auflage Baugenehmigung (autorisation de construire) durch die Gemeinde Baubewilligung durch das Amt für Hochbau und Raumplanung; Entscheid in der Regel innert 2 Monaten
Abgabe beim Grundstückskauf Grunderwerbsteuer, Regelsatz 3,5 %, Länder bis 6,5 % Grunderwerbsteuer 3,5 % plus Eintragungsgebühr 1,1 % Handänderungssteuer kantonal verschieden, teils keine Einregistrierung und Umschreibung 7 %, gemindert durch Bëllegen Akt bis 40.000 € Keine Handänderungssteuer; Grundbuchgebühr 6 ‰, Erwerb genehmigungspflichtig
Mehrwertsteuer auf Bauleistungen 19 % 20 % 8,1 % Hauptwohnsitz unter Bedingungen 3 % 8,1 %
Finanzierungslogik Haushaltsrechnung, Rate aus Nettoeinkommen Haushaltsrechnung, FMA-Referenzwerte Tragbarkeit: kalkulatorischer Zins 5 %, Wohnkosten höchstens ein Drittel (33,3 %) des Bruttoeinkommens Haushaltsrechnung, staatliche Zinssubvention Tragbarkeit mit FMA-Mindestzins 4,5 %
Neubauförderung KfW-Kredite des Bundes, Landesprogramme Wohnbauförderung der Bundesländer Kantonal, Gebäudeprogramm für Minergie-P Prämien, Zinssubvention, Staatsbürgschaft, Klimabonus Zinsloses WBFG-Darlehen

Die Länderseiten vertiefen jede Zeile: Hausbau in Österreich, Hausbau in der Schweiz, Haus bauen in Luxemburg und Hausbau in Liechtenstein. Wer in einem Land arbeitet und im anderen baut, findet die Sonderregeln auf der Seite Haus bauen in der Grenzregion. Welche Wörter die Nachbarländer für Bauantrag, Grunderwerbsteuer oder Tilgung verwenden, übersetzt der Begriffsübersetzer für Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein.

Bevor Sie das erste Angebot einholen

Startklar für den Hausbau

Welche Fragen Sie im Musterhaus stellen sollten, listet die Checkliste für die Musterhaus-Besichtigung.

Quellen und Stand

Baugenehmigungen und Baupreisindex: Pressemitteilungen des Statistischen Bundesamts vom Oktober 2026. Zinsen: Marktrichtwerte und Konditionsangebote der Interhyp-Zins-Charts (Vermittler, kein Kreditinstitut), Stand Mitte bis Ende Oktober 2026, monatlich geprüft. Eigentumswunsch: Interhyp-Wohntraumstudie 2026, als Unternehmensstudie gekennzeichnet. Grunderwerbsteuer: § 11 GrEStG, Bayerisches Landesamt für Steuern, Gesetz- und Verordnungsblatt NRW. Notar- und Grundbuchgebühren: Kostenverzeichnis GNotKG. Umsatzsteuer: § 12 UStG. KfW-Programme: Produktseiten der KfW. GModG: gesetze-im-internet.de. Liechtensteiner Entscheidfrist: Liechtensteiner Baugesetz (BauG), konsolidierte Fassung auf gesetze.li. Werte für Österreich, Schweiz und Luxemburg stammen aus den jeweiligen Länder-Registern mit Behörden- und Bankquellen. Jeder Fakt trägt ein Ablaufdatum; wie wir damit umgehen, erklärt die Methodik-Seite.

Nächster Schritt

Der Hausbau-Check ordnet Ihre Situation ein – Budget, Grundstück, Förderung, Zeitplan – und liefert eine Liste der nächsten Schritte für Ihr Bundesland. Den Zahlenrahmen vorab berechnet der Hausbau-Budget-Rechner.

Häufige Fragen

Womit fängt man an, wenn man ein Haus bauen will?
Mit der Haushaltsrechnung, nicht mit dem Hauskatalog. Erst wenn die dauerhaft tragbare Rate, das Eigenkapital und die Nebenkosten feststehen, lohnt sich die Suche nach Grundstück und Haus. Danach folgen Förderantrag, Werkvertrag, Bauantrag und Bauphase in dieser Reihenfolge.
Was kostet es, ein Haus zu bauen?
Eine einzelne Zahl wäre für Ihr Vorhaben falsch. Die Kosten setzen sich aus Grundstück, Erwerbsnebenkosten, Bauwerk, Technik, Außenanlagen und Baunebenkosten zusammen und hängen von Bundesland, Grundstück, Bauweise und Ausstattung ab. Die Kosten-Seite dieser Säule erklärt jede Kostengruppe und woher die Zahl dafür kommt.
Wie lange dauert es, ein Haus zu bauen?
Die Gesamtdauer besteht aus Vorlauf für Finanzierung, Grundstück und Planung, der Genehmigungsphase und der eigentlichen Bauzeit. Die Bauzeit selbst hängt stark von der Bauweise und vom Vorfertigungsgrad ab; der Vorlauf wird häufig unterschätzt. Die Bauzeit-Seite zeigt die Zeitachse je Phase.
Brauche ich für den Hausbau in Deutschland einen Architekten?
Für den Bauantrag ist in den Landesbauordnungen eine bauvorlageberechtigte Person vorgeschrieben – das kann ein Architekt, in vielen Ländern auch ein Bauingenieur sein. Bei schlüsselfertigen Angeboten übernimmt diese Rolle in der Regel der Anbieter; ein unabhängiger Sachverständiger für die Bauüberwachung bleibt trotzdem sinnvoll.
Ist Bauen in Österreich oder der Schweiz anders geregelt als in Deutschland?
Ja, und zwar grundlegend: Die Genehmigung heißt dort Baubewilligung und läuft über andere Verfahren, die Erwerbsnebenkosten bestehen aus anderen Abgaben, und die Finanzierung wird in der Schweiz und in Liechtenstein über die Tragbarkeit mit einem kalkulatorischen Zins geprüft. FertighausPlaner führt deshalb für jedes Land eine eigene Hausbau-Säule.

Fakten-Quellen

Verlinkte Primärquellen zu den Zahlen, Fristen und Sätzen dieser Seite, bei Register-Fakten mit Abrufdatum. Die Einordnung steht im Abschnitt Quellen und Stand.

  1. Destatis Pressemitteilung Nr. 370 vom 16.10.2026 (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 30.10.2026
  2. Destatis Pressemitteilung Nr. 360 vom 09.10.2026 – Baupreise für Wohngebäude im August 2026 (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 30.10.2026
  3. Interhyp – Zins-Charts, Zinstabelle (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 30.10.2026
  4. Interhyp-Wohntraumstudie 2026, Pressemitteilung vom 21.10.2026 (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 30.10.2026
  5. § 11 GrEStG – Steuersatz, Abrundung (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 30.10.2026
  6. GNotKG Anlage 1 (Kostenverzeichnis), Nr. 14110 (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 30.10.2026
  7. § 12 UStG – Steuersätze (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 30.10.2026
  8. KfW – Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude (297, 298) (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 30.10.2026
  9. KfW – Wohneigentum für Familien – Neubau (300) (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 30.10.2026
  10. gesetze-im-internet.de – Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), Änderungshinweis (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 30.10.2026
  11. Baugesetz (BauG), Art. 79 (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 30.10.2026
  12. Grundbuch- und Handelsregistergebührenverordnung (GbHr-GebV), LGBl. 2003 Nr. 67, konsolidierte Fassung (Änderungen bis LGBl. 2024 Nr. 256), Anhang 1 Bst. B (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 31.10.2026
  13. Bayerisches Landesamt für Steuern – Häufig gestellte Fragen zur Grunderwerbsteuer (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 31.10.2026
  14. GV. NRW. 2014 S. 954 – Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Festsetzung des Steuersatzes für die Grunderwerbsteuer vom 18.12.2014 (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 31.10.2026
  15. BMF – Grunderwerbsteuer: Steuersatz (Letzte Aktualisierung 1. Jänner 2026) (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 30.10.2026
  16. oesterreich.gv.at – Grundstückskauf: Kosten (Letzte Aktualisierung 01.08.2026) (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 30.10.2026
  17. USP – Unternehmensserviceportal (BMF): Steuersätze und Steuerbefreiungen der Umsatzsteuer (Stand 01.07.2026) (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 31.10.2026
  18. UBS – Tragbarkeit: Was ist das und wie wird sie berechnet? (13.05.2025) (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 31.10.2026
  19. Raiffeisen – Tragbarkeit einer Hypothek (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 31.10.2026
  20. ESTV – MWST-Steuersätze (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 30.10.2026
  21. AED – TVA Logement (Stand 23.07.2024) (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 30.10.2026
  22. AED – Portail de la fiscalité indirecte: FAQ Enregistrement (mise à jour 28.05.2025) (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 31.10.2026
  23. AED – Crédit d'impôt sur les actes notariés (Stand 07.10.2026) (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 30.10.2026
  24. gesetze.li – Gesetz vom 22.10.2009 über die Mehrwertsteuer (MWSTG), LGBl. 2009 Nr. 330, LR 641.20, Art. 25 (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 31.10.2026
  25. FMA Liechtenstein – Nachhaltige Immobilienfinanzierung (kreditnehmerbasierte Massnahmen) (externer Link, öffnet in neuem Fenster) – abgerufen am 31.10.2026

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